Hin oder her über bewaldete Hügelrücken
Würenlos oder Zürich Bucheggplatz
Würenlos oder Zürich Bucheggplatz
4 ½ Std
Wanderung
Blatt 215 (Baden), Blatt 225 (Zürich) und Stadtplan von Zürich
Diese Wanderung kann man in beiden Richtungen machen, je nachdem ob man am Schluss ein Bier von der Lägerebräu oder ein Turbinenbier trinken will.
Vom Bahnhof Würenlos folgt man dem Wanderweg Richtung Altberg, Gubrist, Zürich-Bucheggplatz. Man durchquert das Dorf und erreicht durch Wiesen und Wald den Hüttikerberg. Kurz vor dem Altberg kann man einen Abstecher zum Chindlistei und zurück machen. Das ist ein riesiger Findling, der in der Eiszeit vom Gletscher hierher transportiert wurde.
Die Waldschenke auf dem Altberg ist vor allem bekannt für ihr feines Fondue. Der Weiterweg verläuft auf einer ungeteerten Forststrasse etwas unterhalb des Grates. Wer lieber schmalere Wege hat, kann direkt dem Grat folgen. Gefährlich ist es nicht, höchstens nach Regenwetter etwas glitschig. Sobald der Grat flacher wird, geht man auf einem der vielen Pfade nach rechts hinunter zum markierten Wanderweg.
Zwischen dem Altberg und dem Gubrist muss die Strasse an einer unübersichtlichen Stelle überquert werden.
Bei der Bushaltestelle Grünwald überquert man die Strasse und geht weiter Richtung Zürich-Bucheggplatz an einem Eisenzeitlichen Grabhügel vorbei. Bald darauf verlässt man den Wald und folgt der aussichtsreichen Kante oberhalb von Höngg. Beim Kappenbühl hat der Verschönerungsverein Höngg einen Findlingsgarten eingerichtet. Wer Näheres über die Steine erfahren möchte, kann im Ortsmuseum Höngg eine Broschüre beziehen. Nachdem man eine Strasse auf einer Brücke überquert und die nächste mit einer Unterführung unterquert hat, kommt man zu einem Bauernhof mit einem Milchautomaten. Mit Münzeinwurf kann man frische, kühle Milch beziehen. Das Trinkgefäss muss man selber mitbringen.
Bei der nächsten Abzweigung folgt man dem Wanderweg Richtung Waid. Er führt an Schrebergärten vorbei und macht dann einen Bogen nach rechts hinunter. Nach einer kurzen Treppe zweigt man nach links ab. Auf dem Wegweiser steht wieder Bucheggplatz. Nach ca. 100 Metern steht man an der Kreuzung Waidbadstrasse / Obere Waidstrasse. Links oben, hinter Rebstöcken versteckt ist das Restaurant Die Waid, wo es Turbinen Bier gibt.
Man geht von der Terrasse die Treppe hinunter und dann nach links durch die Obere Waidstrasse zum Bucheggplatz hinunter. Nach einem guten Kilometer zweigt nach rechts eine Überführung zur Tramhaltestelle ab. Sie hat einen Wanderwegweiser nach Oerlikon, den man erst im letzten Moment sieht. Vom Bucheggplatz hat es mehrere Tram- und Buslinien in alle Richtungen.
Den Bucheggplatz erreicht man mit mehreren Tram- und Buslinien, z. B. mit dem Tram Nummer 11 ab dem Hauptbahnhof oder dem Bahnhof Oerlikon. Der Wanderwegweiser steht neben dem Kiosk und zeigt Richtung Waidberg, Gubrist, Altberg, Baden. Er führt bei einem Lichtsignal über eine breite Strasse und dann nach rechts. Es ist eines dieser ärgerlichen Lichtsignale, wo man in der Mitte der Strasse auf einem Inselchen warten muss, bis man für die zweite Fahrbahn grün bekommt. Darum geht man besser die rote Wendeltreppe in der Mitte der Haltestelle hinauf und schaut eine Weile dem Gewimmel zu. Dann nimmt man die Brücke mit dem Schild Obere Waidstrasse und überquert auf ihr den Kiosk und die Strasse. Vor dem Restaurant Guggach macht man einen Bogen nach links. Am Ende der Brücke geht man nach rechts zur Kreuzung hinunter, wo man an einem Laternenpfahl die Wanderwegmarkierung sieht. Der Wanderweg führt in den Wald und über den Chäferberg zum Milchautomaten, und trifft dort auf die Route der Wegbeschreibung 1.
Von da geht es dann via Gubrist, Altberg, Chindlistei, Hüttikerberg nach Würenlos in umgekehrter Richtung der Wegbeschreibung 1.
Kurz vor dem Bahnhof Würenlos geht man ein Stück auf der Hauptstrasse. Dann zweigt der Weg nach links zum Bahnhof ab. An dieser Ecke steht ein Kiosk, wo es Lägerebräu gibt.
Würenlos liegt an der S-Bahnlinie Baden - Zürich durch das Furttal.
Angaben vom September 2008
IMPRESSUM: Inhalt und Webdesign Monika Saxer